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Verbandsgemeinde Thalfang am Erbeskopf - Nationalpark - Verbandsgemeinde

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Ambrosia (Beifußblättriges Traubenkraut) bekämpfen

Ihnen ist im Freien die Ambrosia-Pflanze aufgefallen? Dann melden Sie größere Funde einer von vielen Forschungsstellen, informieren Sie die Landnutzer Sie und bekämpfen Sie kleine Funde, unter Einhaltung der Sicherheitsinformationen, direkt.  


Beschreibung

Das Beifußblättrige Traubenkraut (auch Aufrechtes Traubenkraut, Ambrosia, Wilder Hanf oder im Englischen „Ragweed“ genannt) kommt ursprünglich aus dem Nord-Osten der Vereinigten Staaten und breitet sich zunehmend in Deutschland an  und auf offenen Feldflächen, Straßenrändern und Gärten aus.

Das Traubenkraut hat eine Wuchshöhe von 30 - 150 cm und besitzt eine Hauptwurzel. Ihre Blätter sind beidseitig grün und stark eingeschnitten. Außerdem weisen sie kleine Härchen auf, unter denen sich weiße Blattadern und -nerven befinden. Prinzipiell haben die Blätter eine ovale bis dreieckige Form. Der Stängel ist weiß - rötlich, behaart und sehr stark verzweigt. Die Pflanze trägt männliche als auch weibliche Blüten, die eine gelbgrüne Farbe und eine halbkugelige (männlich) sowie kegelige (weiblich) Form besitzen. Sie blüht von Juli bis Oktober.

 Häufig kommt es bei der Sichtung dieser Pflanze zu einer Verwechslung mit dem gemeinen Beifuß, dem Verlot‘schen Beifuß, Wermut, Amarant, Gänsefuß und der Hundskamille.

Die unscheinbare Pflanze kann starken Heuschnupfen und in manchen Fällen auch Asthma durch Einatmen der Pollen oder Hautkontakt auslösen

Kurztext

Das Beifußblättrige Traubenkraut ist eine Pflanzenart, die ihren Ursprung in den Vereinigten Staaten von Amerika hat. Mittlerweile sind auch Funde in Deutschland bekannt. Aufgrund ihrer gesundheitsgefährdenden Stoffe ist es notwendig den Bestand dieser Art sorgfältig zu beobachten und in kleineren Mengen direkt selbst zu bekämpfen.



Zuständigkeit

Sie können Ihren Fund wie im Verfahrensablauf beschrieben melden oder auch an das Julius Kühn-Institut, Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen (JKI). Sollte Ihnen der Grundstückseigentümer beziehungsweise Landnutzer bekannt sein, informieren Sie diesen bitte auch.

Julius Kühn-Institut, Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen (JKI)

Zuständige Stelle

Die Zuständigkeit obliegt dem Grundstückseigentümer oder Landnutzer.



Fristen

  1. Ziehen Sie sich Handschuhe an
  2. Bei blühenden Pflanzen empfiehlt sich zudem eine Staubmaske
  3. Beseitigen Sie die Pflanze umgehend mitsamt den Wurzeln.
  4. Entsorgen Sie die Pflanzen in einer Plastiktüte im normalen Hausmüll (i. d. R. schwarze Mülltonne) und nicht in der Mülltonne für Biomüll.

Allergiker sollten diese Arbeiten nicht durchführen!

Größere Pflanzenbestände sollten Sie immer melden.

Für die Meldung von Ambrosia stellt das Julius Kühn-Institut, Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen (JKI) eine Online-Meldeplattform zur Verfügung. Hier können Fundmeldungen mit Fundort und -datum sowie mit einem Foto der Pflanze übermittelt werden.

 

Webanwendung zur Meldung von Beständen

Welche Fristen muss ich beachten?

Die Bekämpfung sollte so bald wie möglich erfolgen.



Rechtsgrundlage

§ 40 Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG)

Infektionsschutzgesetz (IfSG)

Landesverordnung zur Durchführung des Infektionsschutzgesetzes (IfSGDV RP)

Bundes-Bodenschutzgesetz (BBodSchG)




Weitere Informationen

Online-Meldeformular

Was sollte ich noch wissen?

Informationsseite zur Ambrosia artemisiifolia des POLLICHIAollichia e.V.

Merkblatt „Das Grüne Blatt“ von der Gartenakademie Rheinland-Pfalz

WISIA (Wissenschaftliches Informationssystem zum Internationalen Artenschutz)

Informationsseite Beifuß-Ambrosie in Deutschland mit zusätzlichem Melde-Formular

Unterstützende Institutionen

Deutscher Allergie- und Asthmabund e. V.

POLLICHIA - Verein für Naturforschung und Landespflege e.V.




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Ansprechpartner

Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich - Fachbereich 22 - Untere Naturschutzbehörde
Kurfürstenstraße 16
54516 Wittlich

Tel.: 06571 14-1022
Fax: 06571 14-2500
E-Mail: fb22@bernkastel-wittlich.de
 

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