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Verbandsgemeinde Thalfang am Erbeskopf - Nationalpark - Verbandsgemeinde

Saarstraße 7
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Spätaussiedlerbescheinigung

Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler sind deutsche Volkszugehörige aus den Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion und den anderen früheren Ostblockstaaten, die im Wege eines speziellen Aufnahmeverfahrens ihren Aufenthalt in Deutschland begründet haben.  


Beschreibung

Die Aufnahme der Personen, die wegen ihrer deutschen Volkszugehörigkeit auch heute noch von den Folgen des Zweiten Weltkrieges und seinen Nebenwirkungen betroffen sind, ist im Bundesvertriebenengesetz (BVFG) geregelt.

Der Spätaussiedlerstatus entsteht nicht schon aufgrund des Aufnahmebescheides, sondern erst mit der Ausstellung einer "Spätaussiedlerbescheinigung", die Sie nach der Aufnahme in Deutschland erhalten.

Mit diesem Status verbunden sind Erleichterungen für die Eingliederung in das soziale, kulturelle und berufliche Leben in der Bundesrepublik Deutschland. Gleichzeitig wird kraft Gesetzes die deutsche Staatangehörigkeit erworben.

Die Bescheinigung ist von Amts wegen auszustellen, das heißt, Sie müssen die Ausstellung der Bescheinigung nicht beantragen.

Kurztext

Spätaussiedler/-innen sind deutsche Volkszugehörige aus den Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion und den anderen früheren Ostblockstaaten, die ihren Aufenthalt in Deutschland begründet haben.



Zuständigkeit

Das Bundesverwaltungsamt (BVA)



Fristen

Das Verfahren wird anlässlich der Registrierung in der Erstaufnahmeeinrichtung des Bundesverwaltungsamtes in Friedland eingeleitet.

Während Ihres Aufenthalts in Friedland erhalten Sie einen Registrierschein, auf dem bestätigt wird, dass das Bescheinigungsverfahren eingeleitet wurde. Die Spätaussiedlerbescheinigung wird Ihnen dann später von dort aus an Ihren Wohnort nachgesandt.

Ehegatten oder Abkömmlinge, die im Aufnahmebescheid einbezogen wurden, erhalten eine "Bescheinigung als Ehegatte oder Abkömmling eines Spätaussiedlers".

Voraussetzungen

Sie erfüllen die Spätaussiedlereigenschaft (BVFG).



Kosten

Die Entscheidung über die Erteilung eines Aufnahmebescheids erfolgt gebührenfrei.




erforderliche Unterlagen

Es sind keine weiteren Unterlagen einzureichen. Als Entscheidungsgrundlage dient die Akte des Aufnahmeverfahrens.




Rechtsgrundlage

§ 4 Bundesvertriebenengesetz (BVFG)

§ 15 Gesetz über die Angelegenheiten der Vertriebenen und Flüchtlinge (BVFG)




Weitere Informationen

Merkblatt zum Aufnahmeverfahren nach dem Bundesvertriebenengesetz (BVFG)

Merkblatt für Spätaussiedler über die Gewährung einer pauschalen Eingliederungshilfe gem. § 9 Abs. 3 Bundesvertriebenengesetz (BVFG)




verwandte Vorgänge


Ansprechpartner

Bundesverwaltungsamt


Tel.: 0228 93580
Fax: 0228 93582823
E-Mail: poststelle@bva.bund.de
Web: www.bva.bund.de/DE/Home/home_node.html
 


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Quelle der Inhalte:
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