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Verbandsgemeinde Thalfang am Erbeskopf - Nationalpark - Verbandsgemeinde

Saarstraße 7
54424 Thalfang

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Öffnungszeiten:

Montag - Dienstag
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Mittwoch
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(nachmittags geschlossen)
Donnerstag
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Freitag
08:00 - 12:00 Uhr
(nachmittags geschlossen)

Verwaltung & Politik

Rathaus Thalfang
Rathaus Thalfang

Die Verbandsgemeinde Thalfang am Erbeskopf - Nationalparkverbandsgemeinde besteht in ihrer jetzigen Form seit dem 07. November 1970. Sie hatte damals 7.779 Einwohner in den 21 Ortsgemeinden.

Das Amt Thalfang entstand bereits zu Beginn des 19. Jahrhunderts aus der Gebietseinteilung der früheren „Mark Thalfang“. Diese bestand aus den Gemeinden Thalfang, Bäsch, Burtscheid, Deuselbach, Dhronecken, Etgert, Gielert, Hilscheid, Immert, Lückenburg, Rorodt und Talling. In diesen 12 Gemeinden lebten 1790 etwa 2.400 Einwohner.

Bis zum Einzug der Truppen Kaiser Napoleons im Jahre 1794 waren die Wild- und Rheingrafen mit wenigen Unterbrechungen Eigentümer der „Mark Thalfang“, mit Sitz auf Schloss Dhronecken, im gleichnamigen Ort. 

Danach wurden die Gemeinden zwei Bürgermeistereien zugeteilt – Thalfang und Talling. Außerdem wurden sie um die vier Gemeinden Malborn, Berglicht, Neunkirchen und Schönberg ergänzt. Die Bürgermeisterei Talling wurde im Jahre 1856 in die Bürgermeisterei Thalfang eingegliedert. Die daraus entstandene Einheit aus 16 Gemeinden bestand bis 1969 ohne Änderungen. 
Die Gebiets- und Verwaltungsreformen führten bis November 1970 zur heutigen Zusammensetzung, da die Gemeinden Breit, Büdlich, Heidenburg, Horath, Gräfendhron und Merschbach der Verbandsgemeinde zugeordnet wurden und die Gemeinde Bäsch nach Thalfang eingegliedert wurde. Seit dem 14. Januar 1993 führt die Verbandsgemeinde zudem die Zusatzbezeichnung „am Erbeskopf“.
Aufgrund des Staatsvertrages zwischen dem Land Rheinland-Pfalz und dem Saarland über die Errichtung und Unterhaltung des Nationalparks Hunsrück-Hochwald, welcher am 23. Mai 2015 am Erbeskopf feierlich eröffnet wird, ist die Verbandsgemeinde dazu berchtigt, den Zusatz "Nationalparkverbandsgemeinde" zu dem kommunalrechtlich geführten Namen zu tragen.